Pfeffer

"Dann geh doch dahin, wo der Pfeffer wächst!" Würde man diesem Sprichwort folgen, käme man ziemlich viel auf der Welt herum. Denn unsere Pfeffersorten stammen aus Madagaskar, Indien, Tasmanien, Indonesien und sogar auch aus Südamerika. Dabei haben alle Pfeffersorten natürlich einen pfeffrigen Geschmack, doch bringt jede einzelne Sorte noch ganz eigene Aromen mit sich. Da ist zum Beispiel der madegassische Urwaldpfeffer, der duftet wie ein Nadelwald nach einem Regenschauer. Oder der Tasmanische Bergpfeffer, die fruchtig schmeckt und zugleich eine intensive Schärfe entwickelt. Oder unser Klassiker, der Sarawak Pfeffer aus Indien, der mild scharf ist und sich bestens für die alltägliche Küche eignet.

Gewürzkategorien

Bourbon Pfeffer ganz


Der Bourbon Pfeffer wächst ausschließlich wild in den Urwäldern Madagaskars. Das macht den Bourbon Pfeffer extrem selten und die Ernte für die vielen Kleinbauern nicht einfacher, sorgt aber für einen unvergleichlichen Geschmack. Mild pfeffrig und mit einem Duft eines Nadelwaldes nach einem Regenschauer lässt sich sein Aroma wohl am treffendsten beschreiben, mit einer fruchtigen, fast schon zitrusartigen Note im Abgang. So wie die Körner sind, mitsamt der kleinen Stiele, lassen sie sich in einer Pfeffermühle mahlen oder auch mörsern. Er passt wunderbar zu Wild-, Lamm- und Fischgerichten, aber auch zu deftigen Steaks und Gemüse. Ein besonderes Highlight erfährt dieser Pfeffer, wenn er mit Schokolade in Verbindung gebracht wird.

Goja Gewürze Bourbon Pfeffer ganz

€ 11,80*

60 g

19,67 € / pro 100g

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Rezepte und Zutaten

  • Loup de Mer auf Gewürzsalz (für 4 Personen)

    Zutaten:
    4 Filets vom Loup de Mer mit Haut
    1 Eiweiß
    2 Knoblauchzehen
    50 g Butter
    1 EL Mehl
    1 EL Speisestärke
    GOJA Wacholderbeeren
    GOJA Bourbon Pfeffer
    GOJA Koriander ganz
    GOJA Kardamom ganz
    GOJA Fenchelsaat
    GOJA Chili-Paprika Meersalz
    GOJA Vanilleschote
    300 g grobes Meersalz

    Zubereitung:
    Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Je 3 EL von Wacholderbeere, Bourbon Pfeffer, Koriander, Kardamom und Fenchelsaat in einen Mörser geben und grob mörsern. Das grobe Meersalz mit Mehl, Speisestärke und den Gewürzen vermischen. Das Eiweiß cremig aufschlagen und unter die Salzmischung ziehen. Eine ofenfeste Pfanne mit Backpapier auslegen, die Salzmasse darauf verteilen und glatt streichen. Auf mittlerer Schiene im Ofen 15 Minuten antrocknen lassen.

    Die Fischfilets waschen, trocken tupfen und dann mit der Hautseite nach unten auf das angetrocknete Salzbett legen. Mit einem Deckel abdecken und die Fischfilets im Backofen etwa 7 Minuten durchziehen lassen.

    Derweil den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Butter in einem Topf zerlassen, Knoblauch und das Mark der Vanilleschote hinzugeben und mit dem Chili-Paprika Meersalz würzen. Die Fischfilets auf einem Teller anrichten und mit der Vanille-Knoblauch-Butter beträufeln.

  • Maispoulardenbrust im Speckmantel mit Orangen-Curry-Graupen
    (für 4 Personen)


    Zutaten:
    4 Maispoulardenfilets (ohne Haut)
    100 g Graupen
    400 ml Orangensaft
    2 unbehandelte Orangen
    50 g Butter
    20 Estragonblätter
    4 TL Senf
    20 Scheiben durchwachsener Speck
    1 Schalotte
    1 Rosmarinzweig
    2 Thymianzweige
    4 EL Butterschmalz
    GOJA Curry Orange
    GOJA Indisches Ozeansalz
    GOJA Bourbon Pfeffer

    Zubereitung:
    Die Graupen für mehrere Stunden in kaltem Wasser einweichen.

    Für die Maispoulardenbrust die Estragonblätter waschen und anschließend trocken tupfen. Die Maispoulardenbrustfilets seitlich mit dem Messer einschneiden, sodass eine Tasche entsteht und dann die Filets aufklappen. Von innen mit jeweils 1 TL Senf bestreifen, mit Salz und Pfeffer würzen und jeweils 5 Estragonblätter hineinlegen. Dann die Poulardenbrüste wieder verschließen. Die Graupen durch ein Sieb abgießen und in einem Topf im Orangensaft bei schwacher Hitze etwa 30 Minuten bissfest garen. Gelegentlich umrühren. 1/2 bis 1 TL Curry Orange hinzugeben.

    Jeweils 5 Speckscheiben überlappend nebeneinander legen und eine Maispoulardenbrust darin einrollen.

    Die Schalotte schälen und halbieren. Rosmarin und Thymian waschen und trocken schütteln. Das Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen und die Poulardenbrüste darin von beiden Seiten anbraten. Die Schalottenhälften und die Kräuter mit in die Pfanne geben und das Fleisch bei mittlerer Hitze fertig garen. Die Orangen heiß waschen, trocken reiben und die Schale fein reiben. Die Orangenschale, zusammen mit der Butter unter die gegarten Graupen mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

    Die Maispoulardenbrüste in Scheiben schneiden und mit den Orangen-Curry-Graupen auf Tellern anrichten.